Versteigerung in Gefahr

Telefonica will den Termin der 5G-Vergabe verschieben.
Die für den März geplante Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G gerät in Gefahr. Denn der Mobilfunkkonzern Telefonica (O2) hat beim Verwaltungsgericht Köln einen Eilantrag eingereicht, durch den die Frequenzauktion bis zur Entscheidung über seine bereits im Dezember eingereichte Klage gegen die Vergabe- und Auktionsregeln aufgeschoben werden soll. „Wenn die Kammer der Klage nachkommt, dann kann keine Versteigerung stattfinden“, erklärte eine Gerichtssprecherin. Die Bundesnetzagentur hat zehn Tage Zeit für eine Stellungnahme.

Mit der Klage wehrt sich Telefonica vor allem gegen die mit der Frequenzvergabe verbunden Auflagen zur Versorgung in der Fläche und zur Zusammenarbeit mit anderen Anbietern beim sogenannten Roaming. Auch die Deutsche Telekom und Vodafone haben deshalb bereits Klagen eingereicht. dpa
© Südwest Presse 07.02.2019 07:46
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