Standort Ostalb in einem Heft

Präsentation Landrat Klaus Pavel stellt die neue, hochwertig gestaltete Broschüre für den starken Wirtschaftsstandort Ostalbkreis vor.
  • Landrat Klaus Pavel (Mitte) hat die neue Wirtschaftsbroschüre präsentiert. Über die Schulter schauten ihm (von links) die Bürgermeisterinnen von Lauchheim und Neuler, Andrea Schnele und Sabine Heidrich, Westhausens Bürgermeister Markus Knoblauch, Andrea Hahn (Wirtschaftsförderung des Ostalbkreises) und Kirchheims Bürgermeister Willi Feige. Foto: Bernhard Hampp

Aalen

Die Wirtschaft im Ostalbkreis präsentiert sich in einer brandneuen, 150 Seiten starken Broschüre. Landrat Klaus Pavel hat sie am Dienstag einer Schar von Bürgermeistern, Bundestagsabgeordneten, Wirtschaftsförderern, Unternehmens- und Hochschulvertretern vorgestellt. Das aufwendig gestaltete Kompendium, das in einer Auflage von 10.000 Stück kostenlos an Unternehmen, Behörden, Ministerien und Organisationen verteilt wird, sei „fast ein Standardwerk“, sagte Pavel. „Nach fast zehn Jahren war es höchste Zeit, für eine neue, hochwertige Broschüre“, findet der Landrat, der ankündigte, das Heft auch zu Besuchen nach Berlin und Brüssel mitzunehmen.

Produziert wurde die Standortbroschüre von der Medienwerkstatt Ostalb, die wie diese Zeitung ein Unternehmen der SDZ. Druck und Medien ist. In deutscher und englischer Sprache und mit zahlreichen Fotos und Grafiken informiert sie über die Wirtschaftsregion Ostalb. So erfahren die Leser, dass es im Kreis 28.000 Unternehmen gibt – darunter 24.000 IHK-Betriebe und 4000 Handwerksbetriebe. 123.287 Menschen sind hier sozialversicherungspflichtig beschäftigt. „Wir sind stolz auf die Vielfalt unserer mittelständischen Unternehmen, mit denen man Staat machen kann“, verkündete Landrat Pavel angesichts dieser Zahlen. Die Wirtschaftsbroschüre solle unter anderem dazu dienen, hochqualifizierte Fachkräfte für die Ostalb zu begeistern und Hochschulabgänger in der Region zu halten.

Nach fast zehn Jahren war es höchste Zeit, für eine neue, hochwertige Broschüre.

Klaus Pavel
Landrat

Alle 42 Städte und Gemeinden im Kreis vorgestellt

Der Landkreischef lobte besonders die Unterstützung von Baden-Württembergs Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, die ein Vorwort zu der Broschüre beigesteuert verfasst hat. Mehrere Seiten des Sammelwerks sind den vielfältigen Einrichtungen gewidmet, die die Wirtschaftslandschaft bereichern: Darunter finden sich die 2014 eröffnete Gmünder Wissenswerkstatt Eule, das seit 2015 bestehende Innovationszentrum Inno-Z an der Hochschule Aalen und die 2018 an den Start gegangene Europäische Ausbildungs- und Transferakademie (EATA) in Ellwangen. Aber auch Projekte der nahen Zukunft wie das Zentrum Technik für Nachhaltigkeit (ZTN) der Hochschule Aalen und das Zentrum für Human Resource Development (ZHUM) an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd werden den Lesern näher gebracht. Mehrere Seiten beschäfbracht, mehrere Seiten beschäftigen sich mit den Hochschulen selbst. Herzstück der Broschüre sind die Porträts der 42 Städte und Gemeinden des Ostalbkreises mit ihren Sehenswürdigkeiten, Strukturdaten und Informationen zur Wirtschaft vor Ort. Dazu werden die wichtigen Unternehmen vorgestellt, die ihren Sitz oder eine Niederlassung in der jeweiligen Gemeinde haben. Eine Tabelle bietet einen Überblick über die 62 Gewerbegebiete, die im Ostalbkreis aktuell zur Verfügung stehen. Hier ist nicht nur der verfügbare Platz in Quadratmetern aufgeführt, sondern auch der Kaufpreis sowie die Entfernung zu Autobahn und Bundesstraße.

© Wirtschaft Regional 08.01.2019 18:44
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