Telenot unter den Top Ten

Ranking Umsatz beim Aalener Alarm- und Brandmeldeanlagen-Hersteller steigt dieses Jahr auf 82 Millionen – Von „Wirtschaftswoche“ unter innovativste Mittelständler gekürt.
  • Telenot-Marketing- und Vertriebsleiter Thomas Taferner (links) und Telenot-Entwicklungsleiter Armin Bullinger freuen sich über die Auszeichnung. Foto: Telenot Electronic GmbH

Aalen

Der Aalener Alarm- und Brandmeldeanlagen-Hersteller Telenot gehört zu den innovativsten Mittelständlern Deutschlands. In einem aktuell in der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ veröffentlichten Ranking unter 3500 untersuchten mittelständischen Unternehmen belegt die Telenot Electronic GmbH den 7. Platz.

Telenot-Marketing- und Vertriebsleiter Thomas Taferner sagte dazu: „Das ist eine tolle Bestätigung für die über 480 Mitarbeiter am Standort in Aalen-Hammerstadt, denn hier entstehen Innovationen, die der Grundstein für diesen Erfolg sind.“

Seit Jahren sei das Umsatzwachstum bei Telenot zweistellig – dies sei auch ein Grund für die Auszeichnung, so das Unternehmen. Für das ablaufende Geschäftsjahr werde der Umsatz auf 82 Millionen Euro steigen. „Wir bleiben auf Wachstumskurs“, prognostiziert Vertriebsleiter Taferner und verweist auf aktuelle Innovationen aus dem Hause Telenot. Die neue Alarmanlagenzentrale „hiplex 8400H“ sei ebenso erst kurz angelaufen wie das neue Brandmeldesystem „hifire 4000 BMT“ und das „Grizzle“-Rauchansaugsystem.

Die Münchener Beratungsgesellschaft Munich Strategy hatbereits zum fünften Mal in Folge im Auftrag der „Wirtschaftswoche“ unter 3500 mittelständischen Unternehmen in Deutschland diese Befragung durchgeführt. Um die Innovationskraft des jeweiligen Unternehmens bewerten zu können, wurden dessen Geschäftsführer, Kunden und Konkurrenten befragt. 400 Unternehmen kamen in die engere Auswahl. Für diese Unternehmen errechnete Munich Strategy einen sogenannten Innovationsscore. Dieser setzt sich aus den Bereichen Innovationskraft des Unternehmens, Wettbewerbsposition und Performance zusammen.

Wir bleiben auf Wachstumskurs.

Thomas Taferner
Vertriebsleiter

„Bei Telenot setzte man von Anfang an auf Innovationen“, sagt Telenot-Entwicklungsleiter Armin Bullinger. „So sind unsere Einbruchmeldezentralen complex 200H und 400H Meilensteine in der Firmengeschichte, weil wir sie konsequent weiterentwickelt haben und in den letzten Jahren immer mehr Fachbetriebe auf unsere Systeme umgestiegen sind.“

Fertigung am Standort Hammerstadt

Der Entwicklungsleiter betont: „Dadurch, dass wir am Standort Aalen-Hammerstadt eine Fertigungstiefe von 90 Prozent haben, können wir ein konstant hohes Qualitätsniveau sicherstellen.“ Telenot biete für das jeweilige Marktsegment, egal ob Eigenheim, Wohnung, Gewerbe, Industrie oder Handel zielgruppenspezifische Sicherheitslösungen, heißt es von dem Unternehmen: „Basis dafür ist unser Baukastensystem, das sich beliebig erweitern lässt und damit auch späteren Veränderungen am Gebäude gerecht wird“, ergänzt Thomas Taferner. Er verweist zugleich auf die Notwendigkeit der fachmännischen Beratung. Sicherheitstechnik gehöre in Profihände. Deshalb könnten auch keine Telenot-Komponente im Elektro-Markt gekauft werden, sondern würden ausschließlich von ausgebildeten Autorisierten Telenot-Stützpunkten verbaut.

„Für 2019 haben wir bereits unsere große Roadshow ‚360-Grad Sicherheitstechnik - Beste Planung, bester Support’ durch 12 Stadien bundesweit geplant, bei der wir vor allem unsere Innovationen in Sachen Brandmeldetechnik einem großen Fachpublikum präsentieren werden“, fügt Thomas Taferner hinzu.

© Wirtschaft Regional 20.12.2018 18:33
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