Konzern will sparen

Um rund zwei Milliarden Euro jährlich sollen die Kosten sinken.
Der Chemiekonzern BASF will in den kommenden Jahren mehr verdienen und legt dazu unter anderem ein Sparprogramm auf. Neben dem weiteren Ausbau des China-Geschäfts sind auch effizientere Anlagen und Kostensenkungen geplant. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll so jährlich um 3 bis 5 Prozent steigen, teilte das Dax-Unternehmen gestern in Ludwigshafen mit.

Das neue Sparprogramm soll von Ende 2021 an jährlich 2 Mrd. EUR zum Ebitda beisteuern. Es betrifft Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung sowie die Digitalisierungs- und Automatisierungsaktivitäten.

Zudem will der Konzern sein China-Geschäft erweitern. Das Land ist laut BASF mit einem Anteil von über 40 Prozent der größte Chemiemarkt der Welt. dpa
© Südwest Presse 21.11.2018 07:45
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