Ostwürttemberg-Power auf der AMB

Messe Stuttgart Zum hohen Niveau der Internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung leisteten 21 Firmen aus Ostwürttemberg einen wesentlichen Beitrag. Regionale Delegation war begeistert.
  • Bei SHW WM: Eigner Wolfgang Schepp, Anton Müller, Kunden.
  • Die Delegation bei LMT (v.r.): Ursula Bilger, Richard Arnold, Markus Knoblauch, Bernd Schrimpf, LMT, Sascha Kurz, Alexander Groll, Markus Hofmann, Hubert Waibel, Heinz-Peter Bürkle. Alle Fotos: -wh-
  • Entspannte Atmosphäre am Stand von Kärcher-Ringler.
  • Bei Kemmer informierte Gregor Dutkiewicz (l.) die Delegation.

Stuttgart

Exakt 91.016 Besucher aus 83 Ländern kamen zur Internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung nach Stuttgart. „Das war die größte und erfolgreichste AMB-Messe aller Zeiten“, freute sich Geschäftsführer Ulrich Kromer von Baerle von der Messe Stuttgart. Auch die 21 ostwürttembergischen unter den 1553 Ausstellerfirmen waren mit der Besucherfrequenz und der Qualität der Gespräche hochzufrieden. Davon überzeugte sich auch eine Delegation regionaler Vertretern aus Wirtschaft und Politik, für die Dr. Ursula Bilger und Markus Hofmann von der WiRO einen informativen Rundgang zu den Ausstellern organisierten.

„Wir haben eine beeindruckende Ostwürtttemberg-Power erlebt, „stellte Landrat Klaus Pavel nach dem Messe-Tag begeistert fest, „viele unserer Firmen, auch die KMUs, spielen in der Welt der Metallbearbeitung dank ihrer Innovationskraft eine führende Rolle.“ Und wenn man die optimistische Stimmung an den attraktiven Präsentationsständen miterlebe und höre, dass die Firmen fest in der Region verwurzelt seien, „dann macht das richtig stolz“, sagte Pavel in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der WiRO. Deren Geschäftsführerin Dr. Ursula Bilger verwies darauf, „dass unsere Unternehmen im Hinblick auf die dominierenden Themen Digitalisierung in der Produktion, Automatisierung, Elektromobilität und Vernetzung bestens aufgestellt sind, da gibt es keine Zukunftsangst.

Gmünds OB Richard Arnold, das einzige Oberhaupt der Städte aus der Region, der sich auf der AMB persönlich informierte, zeigte sich beeindruckt davon, „welch außergewöhnliche Profil unsere Firmen gewonnen haben.“ Er sei überrascht, was man alles und vor allem, in welcher Qualität mit dem 3D-Druck machen könne. „Die Digitalisierung hinterlässt aber auch Spuren“, bemerkte Arnold und meinte damit den Wandel auf dem Arbeitsmarkt: „Wir müssen deshalb in der Ausbildung und Anwerbung von Fachkräften neue Wege gehen.“ Es gelte, zusammen mit den Unternehmen und ihrer internationalen Beschäftigen Kontakte in deren Heimatländer zu knüpfen, um von dort weitere Fachkräfte gewinnen zu können – Richard Arnold: Diese kluge Strategie praktizieren einige Gmünder Firmen bereits mit großem Erfolg.“

Wir sind auf unsere Firmen richtig stolz!

Klaus Pavel, Landrat & WiRO

Stellvertretend für alle Aussteller erklärte der Aalener Mapal-Geschäftsführer Dr. Jochen Kress: „Die Zahl der Entscheider an den Ständen hat sich im Vergleich zur letzten AMB noch einmal deutlich gesteigert. Dabei entwickelten sich viele Gespräche in Richtung Gesamtlösung für Projekte. Dieser Trend wird sich wie die Vernetzung und Automatisierung fortsetzen und auf der nächsten AMB eine große Rolle spielen.“ Die findet im Jahr 2020 vom 15. bis 19. September auf dem bis dahin erweiterten Messegelände in Stuttgart statt.

Aussteller aus Ostwürttemberg: Assfalg, Boehlerit (Oberkochen), Fein (Gmünd), Zeiss 3D Automation (Aalen), Zeiss IMT (Oberkochen), Christian Maier (Heidenheim), EMAG (Heubach), EVO (Durlangen), Geiger + Haag (Westhausen), Hirscheider (Ellwangen), Rettermaier & Söhne (Rosenberg), Kemmer Präzision (Gmünd), LMT Tool Systems (Oberkochen), MAPAL (Aalen), Mark3D (Aalen), Ostalbketten (Aalen), OWEMA (Oberkochen), Plantec (Oberkochen), Kärcher-Ringler (Waldstetten), Röhm (Sontheim), SHW WM (Aalen), Tenryu Europe (Aalen).

Die WiRO-Delegation:
Klaus Pavel, Richard Arnold, Dr. Ursula Bilger, Prof. Dr. Heinz-Peter Bürkle (Prorektor Hochschule Aalen), Alexander Groll (Wirtschaftsbeauftragter Gmünd, Markus Hofmann, Markus Knoblauch (Bürgermeister Westhausen), Bernd Schrimpf (IHK-Bildungszentrum), Hubert Waibel (Kreissparkasse Ostalb), Sascha Kurz (Presseamt Aalen).

© Wirtschaft Regional 28.09.2018 18:34
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