SHW WM: Investor hat viel vor

Übernahme Investoren wollen Aktivitäten in Europa und Übersee ausdehnen. OB Rentschler begrüßt den Einstieg.

Aalen. Passend zur in dieser Woche beginnenden Weltleitmesse AMB in Stuttgart hat der Münchner Investor SFO die Übernahme der SHW Werkzeugmaschinen bekannt gegeben. Nun äußern sich die Chefs der SFO zu den mittelfristigen Zielen der SHW WM und zur aktuellen Lage. „Unternehmerische Perspektiven sehen wir insbesondere im weiteren Ausbau in Europa, sowie in den lukrativen Expansionsmöglichkeiten der SHW in Übersee“, erläutert Wolfgang Schepp. „Wir freuen uns darauf bei der AMB wichtige Gespräche mit unseren Kunden und Lieferanten zu führen und den Neustart zu verkünden.“ Diesen geht SHW WM mit einem Polster an.

Am Dienstag traf sich Aalens OB Thilo Rentschler mit dem ehemaligen Insolvenzverwalter der SHW WM, Martin Mucha. Er wurde informiert, dass lediglich 17 Mitarbeiter während der Insolvenz das Unternehmen verlassen haben. Rentschler begrüßte die „rasche und einvernehmliche Lösung“. „Der Investor SFO bringt nach meiner Einschätzung eine hohe Expertise mit in den Sanierungsprozess ein“, so der OB, der der „neuen“ SHW WM „eine glückliche Hand auf einem hart umkämpften Weltmarkt“ wünschte: „Die Stadt Aalen wird das Bemühen der Geschäftsleitung im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen und begleiten.“

© Wirtschaft Regional 19.09.2018 00:36
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