Zeiss Meditec erhöht die Dividende

Hauptversammlung Die Aktionäre stimmten in Weimar einer Anhebung um 31 Prozent auf 55 Cent je Aktie zu.

Weimar/Jena. Die Aktionäre der Carl Zeiss Meditec AG waren bester Stimmung: Bei der Hauptversammlung des im TecDax der Deutschen Börse gelisteten Medizintechnikanbieters am Dienstag in Weimar stimmten sie dem Vorschlag des Vorstands zu, die Dividende für das Geschäftsjahr 2016/17 um 13 Cent oder 31 Prozent auf 0,55 Euro je Aktie anzuheben. Die Anteilsinhaber hatten im Vorjahr 0,42 Euro erhalten. Beim aktuellen Aktienkurs (dieser schwankte am Dienstag zwischen 53,35 und 52,20 Euro) liegt die Dividendenrendite damit bei rund 1,04 Prozent. Im Januar 2018 wurde mit 55,25 Euro das Allzeithoch notiert. Die Ausschüttungsquote liegt mit 35 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau (34,7). Vorstandsvorsitzender Dr. Ludwin Monz berichtete, dass der Umsatz im ersten Quartal 2017/18 um 5,3 Prozent (währungsbereinigt 9,5 Prozent) auf 294,7 Millionen Euro stieg. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) lag bei 38,9 Millionen Euro, die bereinigte EBIT-Marge bei 13,5 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2017/18 erwartet Monz eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 14 und 16 Prozent.

Die Carl Zeiss Meditec AG mit Hauptsitz in Jena beschäftigt weltweit rund 3.000 Mitarbeiter, davon 500 in der Mikrochirurgie in Oberkochen. 41 Prozent der Aktien sind im Streubesitz, die übrigen rund 59 Prozent hält die Carl Zeiss AG.

© Wirtschaft Regional 10.04.2018 21:46
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