Voestalpine ist profitabel unterwegs

Bilanz Der Stahlkonzern aus Österreich profitiert von der boomenden Konjunktur. Innovationen sind der Treiber dazu.

Schwäbisch Gmünd/Linz. Der österreichische Stahlkonzern voestalpine, der in Schwäbisch Gmünd ein Werk der voestalpine Automotive GmbH unterhält, erreichte vor dem Hintergrund des stärksten Konjunkturaufschwungs der letzten zehn Jahre in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2017/18 bei Umsatz und Ergebnis auch im langjährigen Vergleich absolute Spitzenwerte. „Der Konzern profitierte im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres von einer außerordentlich hohen Nachfrage aus seinen wichtigsten Kundensegmenten, allen voran der europäischen Automobilindustrie. In Verbindung mit permanenter Innovation und konsequenter Qualitätsoptimierung über unser gesamtes Produktportfolio ist es gelungen, bereits zum Abschluss des dritten Quartals ein operatives Ergebnis auf annähernd dem Niveau des gesamten Vorjahres zu erzielen“, sagte Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG. In Schwäbisch Gmünd ist das innovative Fertigungsverfahren namens phs-ultraform in den vergangenen Jahren vorangetrieben worden.

Der Umsatz des Konzerns stieg in den drei Quartalen um 16,8 Prozent von 8,1 auf 9,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich von knapp 1,1 auf aktuell 1,41 Milliarden Euro. Das Eigenkapital erreichte mit 6,3 Milliarden Euro ein neues „Allzeit-Hoch“.

© Wirtschaft Regional 08.02.2018 17:39
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