Metaller wollen Druck erhöhen

Tarifverhandlungen. Die IG Metall ruft zu weiteren Protestaktionen aus. Gewerkschaft mit Beteiligung zufrieden.

Ostwürttemberg. Die IG Metall hat mit Beginn des Jahres bereits viele Beschäftigte zu Warnstreiks aufgerufen. Seit Beginn der „heißen Phase“ haben sich bundesweit über 340.000 Menschen beteiligt, bilanziert heuer die IG Metall. Allein im Land hätten rund 108.000 Teilnehmer den die Forderungen der IG Metall bei Veranstaltungen vertreten. In Schwäbisch Gmünd, so die Gewerkschaft, seien mehr als 3800 Mitarbeiter aus acht Betrieben dem Aufruf, die Arbeit mindestens drei Stunden früher zu beenden, nachgekommen. Aufgerufen waren Mitarbeiter von Bosch AS, ZF TRW, Fein, voestalpine, Mahle, Mürdter Metall- und Kunststoffverarbeitung, Mürdter Werkzeug- und Formenbau sowie Schubert Fertigungstechnik. „Die Stimmung ist gut und erwartungsvoll, nun kommt es auf die Arbeitgeber an, sich schnell auf unsere Forderungen zuzubewegen“, so Peter Yay-Müller (2. Bevollmächtigter in Schwäbisch Gmünd). Bis zur vierten Verhandlung am 24. Januar 2018 müsse noch viel Bewegung auf Seiten der Arbeitgeber passieren. Daher würden die Aktionen weiter gehen. Bei Mahle ruft die IG Metall Ende der Woche zur Arbeitsniederlegung und einer Kundgebung vor der Pforte auf Für den Höhepunkt der Warnstreiks in Schwäbisch Gmünd planen die Gewerkschafter zudem eine Veranstaltung in der Ledergasse.

© Wirtschaft Regional 16.01.2018 21:40
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