EU beschließt Strafzölle

Stahlprodukte aus China kosten ab sofort mehr.
Zur Abwehr von Billigimporten aus China hat die EU weitere langfristige Strafzölle verhängt. Auf bestimmte warmgewalzte Eisen- und Stahlerzeugnisse müssen Aufschläge von bis zu 35,9 Prozent des Preises gezahlt werden. Die betroffenen Produkte finden zum Beispiel bei der Produktion von Rohren und beim Schiffsbau Verwendung.

Mit den am Donnerstag per Verordnung erlassenen Strafzöllen will die EU heimische Hersteller vor unlauterer Konkurrenz schützen. Sie waren bereits im Oktober des vergangenen Jahres vorläufig eingeführt worden – allerdings mit geringeren Zollsätzen. Noch unklar ist, ob auch auf bestimmte warmgewalzte Stahlerzeugnisse aus Brasilien, dem Iran, Russland, Serbien und der Ukraine Strafzölle eingeführt werden. dpa
© Südwest Presse 07.04.2017 07:46
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