Zeiss-Award an Jelezko und Wrachtrup

Was mit Diamanten möglich ist
  • Zeiss Research Award (v.l.): Michael Kaschke, Jörg Wrachtrup, Fedor Jelezko und Jürgen Mylnek. (Foto: -wh-)
Der im Jahr des 200. Geburtstages von Firmengründer Carl Zeiss erstmals vergebene „Zeiss Research Award 2016“ ging an die Professoren Jörg Wrachtrup (Uni Stuttgart) und Fedor Jelezko (Uni Ulm).Oberkochen. Der mit 40.000 Euro dotierte „Nachfolge-Award“ des früheren Carl-Zeiss-Forschungspreises wurde am Donnerstagabend anlässlich des Symposiums „Optic in the Digital World“ im Zeiss Forum vom Juryvorsitzenden Prof. Dr. Jürgen Mylnek (Humboldt-Uni Berlin) und Zeiss-CEO Prof. Dr. Michael Kaschke verliehen. Jelezko (45), gebürtig in Minsk/Weißrußland, und Wrachtrup (54) aus Herford wurden ausgezeichnet für ihre herausragenden Arbeiten zur Quantentechnologie basierend auf der Wechselwirkung von Licht und Elektronenspins im Diamant. Der Diamant erlaubt eine besonders schnelle Bearbeitung und abhörsichere Übertragung von Informationen. Beide Wissenschaftler wiesen zudem nach, dass sich mit Diamanten Sensoren bauen lassen, die wegweisende Anwendungen in der Medizintechnik für Tumordiagnostik oder als Navigationshilfe für selbstfahrende Autos versprechen. Ausführlicher Bericht in der Samstagausgabe. Winfried Hofele
© Wirtschaft Regional 23.06.2016 21:40
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