Notizen vom 11. Dezember 2015

Opec fördert mehr Öl

Trotz anhaltend niedriger Ölpreise hat die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ihre Förderung auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren ausgeweitet. Im November hat das Kartell durchschnittlich 31,7 Mio. Barrel (je 159 Liter) täglich produziert. Experten zufolge dürfte der Preis für Rohöl und in der Folge für Benzin, Diesel und Heizöl damit absehbar niedrig bleiben.

Weniger Miet-Erhöhungen

Die privaten Vermieter haben sich nach einer Umfrage in den vergangenen Monaten mit Mieterhöhungen zurückgehalten. Gut 7 Prozent haben in den vergangenen zwölf Monaten die Miete erhöht, teilte der Eigentümerverband Haus und Grund mit. Im Frühjahr hatten das 25 Prozent angegeben. "Der Mietanstieg ist seit dem Frühjahr deutlich zurückgegangen", sagte Hauptgeschäftsführer Kai Warnecke. Vermutlich habe die Mietpreisbremse dazu geführt, dass Erhöhungen 2014 vorgezogen worden seien.

Konto-Initiative der EU

Die EU-Kommission will es Verbrauchern erleichtern, in anderen EU-Ländern ein Konto zu öffnen, mit der Kreditkarte gebührenfrei zu zahlen oder Versicherungen beim Umzug mitzunehmen. EU-Finanzkommissar Jonathan Hill stellte gestern in Brüssel erste Ideen vor und startete eine öffentliche Konsultation. In drei Monaten sollen erste Ergebnisse vorliegen, auf deren Basis die EU-Behörde dann Gesetzesvorschläge machen will.

Airlines auf Rekordkurs

Dank des billigen Kerosins könnten Fluggesellschaften nach etlichen schwierigen Jahren 2015 mit so viel Gewinn rechnen wie noch nie. Der Weltluftfahrtverband setzte seine bisherige Gewinnprognose für die Branche für 2015 auf 33 Mrd. US-Dollar (30,2 Mrd. EUR) herauf. Das wäre fast doppelt so viel wie 2014.

Mehr größere Betriebe

In Deutschland wagen weniger Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit. Die Zahl neuer Kleinunternehmen sank in den ersten neun Monaten um 5,4 Prozent auf knapp 156 000. Die Zahl der neu gegründeten größeren Betriebe stieg dagegen um 1,1 Prozent auf 95 000.

Marktbericht

Diese Preise haben Erzeugergemeinschaften für QZ-Schlachtschweine gemeldet: Woche vom 30. November bis 5. Dezember: MFA 58 v.H. 1.255 Stück 1.47 EUR/kg. Die Orientierungspreise Baden-Württemberg und Mannheim für Schlachtschweine im Direktabsatz lauten in der Woche vom 10. bis 16. Dezember: 1,13 EUR/kg.
© Südwest Presse 11.12.2015 07:45
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