Der Grundgedanke

Einklang mit der Natur Grundgedanke des Ökolandbaus ist das Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Dazu zählt Landwirtschaft als Kreislauf: Bio-Bauern bauen Futter für ihre Tiere selbst an, der Mist kommt wiederum als Dünger auf den Acker. Die Tiere dürfen nur ökologisch erzeugtes Futter bekommen. Die Tierhaltung muss artgerecht sein. Die Tiere sollen ihren natürlichen Bedürfnissen nachgehen können. Dazu gehört Auslauf im Freien, Möglichkeiten für Kontakt- und Rückzug. Verzicht auf Mineraldünger und Pestizide gehört auch dazu: Der Boden wird durch den Anbau bestimmter Pflanzen wie Kleegras fruchtbar gemacht, die Stickstoff aus der Luft binden. Schädlinge werden durch "Nützlinge" wie Marienkäfer bekämpft, Unkraut etwa durch Hacken oder Abflammen. Die Ökobauern sollen möglichst auf Hormone und Antibiotika verzichten. Kranke Tiere sollen - soweit es geht - mit Naturheilverfahren behandelt werden. dpa
© Südwest Presse 22.08.2015 07:45
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