Forum soll Zusammenarbeit befördern

Terrorangst, Ölpreisverfall, der Konflikt in der Ostukraine und neue Sorgen um den Euro: Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos wird in diesem Jahr im Zeichen wirtschaftlicher Unsicherheiten stehen. Die Veranstalter hoffen auf ein Signal zu mehr Zusammenarbeit. Die Welt stehe vor der Entscheidung zwischen einem Schulterschluss oder einem Auseinanderdriften, sagte der Initiator des Elitetreffens, Klaus Schwab, in Cologny bei Genf. Er hoffe, dass das WEF der Startpunkt für eine neue globale Zusammenarbeit werde.

Für das Treffen in dem Schweizer Alpen-Kurort in der kommenden Woche hat sich eine Rekordzahl von mehr als 2500 Topmanagern und Spitzenpolitikern aus gut 140 Ländern angesagt. Über 40 Staats- und Regierungschefs werden erwartet. Auch die Bundesregierung kommt in Rekordbesetzung in die Schweizer Berge. Angeführt von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) werden zahlreiche weitere Minister anreisen. Frankreich kommt mit Präsident François Hollande, Italien mit Regierungschef Matteo Renzi. Neben der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, werden auch zahlreiche Notenbanker erwartet. Außerdem sprechen etwa der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi, König Abdullah II. von Jordanien und der irakische Premier Haider al-Abadi. Die USA schicken ihren Außenminister John Kerry.
© Südwest Presse 15.01.2015 07:45
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