17 Mal dünner als ein Haar

Innenleben. Die so genannten Mems-Sensoren enthalten laut Bosch feinste Strukturen aus Silizium, die sich bei der Bewegung des Gehäuses um Bruchteile eines Tausendstelmillimeters verschieben. Dabei ändern sich die elektrischen Eigenschaften. Diese lassen sich messen und in einen Datenstrom verwandeln. Die Dimensionen sind winzig: Ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von 70 Tausendstelmillimeter (70 Mikrometer). Manche Komponenten messen nur noch 4 Mikrometer - 17 Mal weniger als ein Haar. Weil die mikromechanische Sensorik nur schwache elektrische Signale hervorbringt, haben die Entwickler noch die Elektronik teilweise auf dem selben Chip integriert. Diese verarbeitet die schwachen Signale, verstärkt sie und wandelt sie in digitale Daten um. Mems-Sensoren versorgen dann die Steuergeräte mit Messwerten. eb
© Südwest Presse 27.12.2014 07:45
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