Zahlen & Fakten

Niedrigere Inflation

Die Inflation in China ist leicht zurückgegangen. Der Verbraucherpreisindex (CPI) fiel im Juni von 2,5 Prozent im Vormonat auf 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, berichte das Statistikamt in Peking. Im ersten Halbjahr legten die Preise in der zweitgrößten Volkswirtschaft damit um 2,3 Prozent zu. Die Erzeugerpreise gingen im Juni den 28. Monat in Folge um 1,1 Prozent zurück.

Inder sind zuversichtlich

Die indische Regierung rechnet mit einem leichten Konjunkturaufschwung. Im laufenden Finanzjahr April 2014 bis März 2015 werde die Wirtschaft voraussichtlich um 5,4 bis 5,9 Prozent wachsen, erklärte das indische Finanzministerium in Neu Delhi. In den vergangenen beiden Jahren lag der Zuwachs in dem aufstrebenden Schwellenland unter 5 Prozent - das war nur noch halb so viel wie während der Boomjahre 2006/2007.

Kion will wachsen

Der weltweit zweitgrößte Gabelstapler-Hersteller Kion will mit Millionen-Investitionen sein Geschäft in Europa

profitabler machen. Das Unternehmen werde Produktion und interne Logistik in den Stammwerken Aschaffenburg und Hamburg verbessern, teilte Kion (Wiesbaden) mit. Insgesamt will man 83 Mio. EUR in beide Werke stecken, in denen hochpreisige Gabelstapler hergestellt werden. Zudem plant man in Tschechien mit einem Investor den Bau eines Werks für kostengünstige Modelle. Von dort aus soll ab 2016 der ost- und südeuropäische Markt beliefert werden.

Kritik an Daimler-Plänen

Der Daimler-Gesamtbetriebsrat hat die Pläne des Stuttgarter Autobauers für den Umbau seiner Autohäuser und Werkstätten kritisiert. Umfang und Tiefe der geplanten Änderungen seien überzogen. "Die von der Unternehmensleitung geplante Neuausrichtung der Mercedes-Benz Niederlassungen wird in der vorgestellten Form von uns nicht akzeptiert", sagte Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht. So sei nicht nachvollziehbar, dass selbst wirtschaftlich hoch profitable Betriebe und Niederlassungen verkauft werden. Daimler will 36 der 158 Standorte des konzerneigenen Niederlassungsnetzes abstoßen. Davon sind 1500 der insgesamt 15 000 Beschäftigten betroffen.

EU fordert Geld zurück

Deutschland muss der EU 400 000 EUR Agrargeld zurückzahlen. Die Mittel seien falsch vergeben worden, teilte die EU- Kommission mit. Insgesamt zieht Brüssel t von 15 Staaten insgesamt 57 Mio. EUR wieder ein. Grund für die Rückforderungen seien Regelverstöße.
© Südwest Presse 10.07.2014 07:45
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