Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden

Schulden des Staates Staaten nehmen Kredite am Kapitalmarkt auf, indem sie Schuldverschreibungen herausgeben - so genannte Staatsanleihen. Sie werden von privaten Anlegern ebenso wie von Banken oder Versicherungen gekauft. Sie bekommen damit ein Wertpapier, während der Staat im Gegenzug einen Kredit erhält. Weil die Wertpapiere an der Börse gehandelt werden, verändert sich ihr Kurs oder ihr Wert. Im Extremfall gilt: Wenn niemand mehr die Anleihe eines Staates kaufen möchte, der Kurs also bei Null wäre, ist das Papier wertlos.

Abschreibung Die für jede Bilanz wichtige Frage der Bewertung stellt sich dann für die Banken, die Staatsanleihen halten. Muss ihr Wert teilweise abgeschrieben werden, tut sich in der Bankbilanz ein Loch auf. Damit können Banken in Schieflage geraten oder pleite gehen. hes
© Südwest Presse 28.11.2013 07:45
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