Fall Klaeden zieht weitere Kreise

Von der Politik in die Wirtschaft: Der schnelle Wechsel des CDU-Politikers von Klaeden aus dem Kanzleramt zu Daimler zieht Kritik auf sich. Der Autokonzern bestreitet, dass von Klaeden an einem milliardenschweren Daimler-Geschäft mit dem Bund beteiligt war. Daimler wies gestern einen "Spiegel"-Bericht zurück, wonach der frühere Staatsminister möglicherweise in den Verkauf von EADS-Anteilen Daimlers an den Bund involviert war. Klaeden steht wegen seines direkten Wechsels vom Kanzleramt zu dem Konzern in der Kritik. Die Staatsanwaltschaft nahm bereits Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorteilsannahme auf. Von Klaeden sei "an den gesamten Gesprächen mit der Bundesregierung" zur Verringerung der Daimler-Anteile an dem Rüstungs- und Flugzeugbauer EADS zu keinem Zeitpunkt beteiligt gewesen, teilte der Autobauer mit.
© Südwest Presse 18.11.2013 07:45
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