Allianz ist systemrelevant

Der deutsche Allianz-Konzern und acht weitere weltweit bedeutende Versicherungsunternehmen müssen künftig höhere Kapitalreserven zur Abwehr von Finanzkrisen vorhalten. Sie werden in einer ersten Liste systemrelevanter Versicherer aufgeführt, deren Zusammenbruch nach Einschätzung von Experten das weltweite Finanzsystem gefährden würde. Exakte Vorgaben werden noch erarbeitet.

Die Liste, die noch erweitert werden soll, wurde im Auftrag der G20-Staaten vom Finanzstabilitätsrat (FSB) in Basel erstellt.

Neben der Allianz - dem größten Versicherungskonzern Europas - nennt der FSB die US-amerikanischen Versicherer American International Group (AIG), MetLife und Prudential Financial sowie die Konzerne Aviva und Prudential (Großbritannien), Axa (Frankreich), Generali (Italien) und die chinesische Gruppe Ping An Insurance.
© Südwest Presse 20.07.2013 07:45
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