"Dreamliner" muss umdrehen

Neue Probleme mit dem "Dreamliner": Wegen technischer Schwierigkeiten musste eine Boeing 787, die gerade auf dem Weg von Boston nach Tokio war, wieder umdrehen. Ein Warnsignal an Bord des "Dreamliner" habe Probleme mit der Kerosinpumpe gemeldet, sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft Japan Airlines, wie der "Boston Globe" berichtete. Als Vorsichtsmaßnahme sei der in Boston im US-Staat Massachusetts gestartete Flieger über Kanada umgekehrt und sicher wieder auf dem Logan International Airport in Boston gelandet. Gefahr habe nicht bestanden.

Der Langstreckenjet war in den vergangenen Monaten wegen technischer Probleme immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Ein Brand auf dem Flughafen Heathrow in London hatte am vergangenen Freitag zu einer vorübergehenden Vollsperrung von Europas größtem Airport geführt. Der Brand wurde vermutlich von einem defekten Notfallsender ausgelöst.

Nach einem Feuer und einem Schmorbrand bei den Batterien zweier "Dreamliner" hatten Flugaufsichtsbehörden den Flieger Mitte Januar aus dem Verkehr gezogen und ein weltweites Startverbot verhängt. Drei Monate musste Boeing die gesamte 787-Flotte am Boden lassen. Erst als der US-Flugzeugbauer ein neues Batteriedesign entwickelte, gab die federführende US-Flugaufsicht FAA grünes Licht für einen Neustart der "Dreamliner".
© Südwest Presse 20.07.2013 07:45
728 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?

Anmeldung zum E-Mail-Newsletter aus der Redaktion

Die wichtigsten und interessantesten Meldungen des aktuellen Tages aus der Redaktion direkt in Ihr E-Mail-Postfach – täglich und kostenlos jeden Abend.

Jetzt kostenlos anmelden

Aktuelle Meldungen direkt auf Ihr Handy