NOTIZEN vom 20. Juli 2013

China gibt Zinsen frei

China geht einen Schritt in Richtung der Freigabe seiner heimischen Zinssätze. Wie Chinas Zentralbank mitteilte, fällt die bislang geltende Untergrenze für die Kreditzinsen der Banken weg. Das bedeutet, dass die chinesischen Banken den Zins für ihre Ausleihungen nunmehr zumindest nach unten hin selbst bestimmen können.

Olympia enormer Erfolg

Die Olympischen Spiele von London 2012 waren nach Darstellung der Organisatoren ein enormer wirtschaftlicher Erfolg für die Gastgeberstadt. Die britische Wirtschaft habe infolge der Spiele einen Investitionsschub von 9,9 Mrd. Pfund erhalten. Ein großer Teil sei in den vernachlässigten Londoner Osten geflossen. 31 000 Arbeitsplätze seien neu geschaffen worden.

Weniger Spargel geerntet

Das durchwachsene Frühlingswetter hat für eine gemischte Erdbeer- und Spargelbilanz bei den Landwirten in Baden-Württemberg gesorgt. Es wurden mit 8900 Tonnen Spargel 10 Prozent weniger als im Vorjahr geerntet. Mit 25 600 Tonnen Erdbeeren lagen 7 Prozent mehr in den Körben.

Einigung bei Air Berlin

Der jüngste Tarifstreit bei Air Berlin ist

beigelegt. Wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit mitteilte, wurde gestern für die rund 1300 Piloten ein neuer Vergütungstarifvertrag bis Ende des Jahres 2016 abgeschlossen. Er sehe lineare Erhöhungen und eine Beschäftigungssicherung vor. Details wurden nicht genannt. Mitte Juni hatten wegen des Tarifkonflikts Warnstreiks gedroht.

Diskussion um Leiharbeit

Der Tod zweier rumänischer Arbeiter bei der Papenburger Meyer Werft rückt den Umgang mit Leiharbeitern in den Fokus. Dabei geht es auch um die Unterkunft der verunglückten Arbeiter. In dem Wohnhaus war am vergangenen Samstag Feuer ausgebrochen, zehn Monteure konnten sich retten. Für die beiden anderen kam jede Hilfe zu spät.

Erneut Unfall mit Iphone

Nachdem eine junge Frau angeblich aufgrund eines Stromschlags beim Aufladen des Handys ums Leben kam, berichten chinesische Medien erneut über einen Unfall mit einem nachgemachten iPhone-Ladegerät. Ein 30 Jahre alter Mann liegt nach einem Stromschlag in Peking im Koma. Ein Arzt des Krankenhauses im Stadtbezirk Haidian sagte der Pekinger Zeitung "Beijing Wanbao", dass der Mann einen starken Schlag bekommen habe. Erst vor einigen Tagen war eine Frau aus der Provinz Xinjiang an einem Stromschlag gestorben.
© Südwest Presse 20.07.2013 07:45
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