Laut Statistik kein Anstieg

Der Anteil der Arbeitnehmer in der Zeit- und Werkvertragsbranche beträgt laut Statistischem Landesamt konstant 2 Prozent. Der DGB beklagt, dass ein Viertel aller Beschäftigten im Südwesten Teilzeit arbeite, kann die Gründe dafür aber nicht spezifizieren. Eine Verdrängung von normaler Beschäftigung durch Zeit- und Werkarbeit verneinen die Arbeitgeber und verweisen auf die steigende Zahl der Erwerbstätigen und den gleichzeitigen Rückgang der Minijobs. Für die Verdrängung sorgt eher billigere Arbeit im Ausland. Daimler argumentiert mit dem Kampf um die Wettbewerbsfähigkeit. Der Konzern könne es sich nicht leisten, die hohen Metall-Löhne in der ganzen Wertschöpfungskette zu bezahlen. Der Lohnanstieg in den vergangenen zwei Jahrzehnten betrug 85 Prozent. abö
© Südwest Presse 11.06.2013 07:45
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