VERBRAUCHERTIPP: Musik aus dem Internet

Beim kostenpflichtigen Herunterladen von Musik aus dem Internet können Verbraucher durch einen Anbietervergleich teils kräftig Geld sparen. Für einzelne Musikstücke hätten Kunden in einem Vergleichstest für aktuelle Hits bei einzelnen Anbietern teils mehr als das Doppelte zahlen müssen als bei anderen Online-Plattformen, teilt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit. Ein aktueller Song des britischen Sängers Passenger etwa habe im Mai beim teuersten Anbieter 1,49 EUR gekostet, beim günstigsten Wettbewerber 69 Cent.

Die Preise hätten bei den sieben verglichenen Anbietern "heftig" geschwankt, auch bei vollständigen Alben. Das aktuelle Album einer dänischen Metal-Band habe beim teuersten Anbieter 13,99 EUR gekostet, beim günstigsten 6,90 EUR. Nicht selten würden auch mehrere Versionen eines Albums angeboten. Verbraucher sollten prüfen, ob alle gewünschten Songs auf der Version des Albums enthalten seien.

Teils begrenzten Musikportale die Freiheit der Kunden noch immer mit digitalen Beschränkungen. So könnten Musikstücke teils nur zehn Mal auf eine CD gebrannt oder einhundert Mal auf ein Musikabspielgerät wie einen MP3-Player kopiert werden. Zur Vorsicht rieten die Verbraucherschützer auch beim Kauf von Musikstücken als Klingeltönen. Sie kosteten schon mal bis zu 3 EUR.
© Südwest Presse 07.06.2013 07:45
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