ZAHLEN & FAKTEN

Vor der Gewinnzone

Der Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen hat seinen Verlust im Geschäftsjahr 2012/13 (31. März) halbiert und peilt die Rückkehr in die Gewinnzone an. Demnach konnte der Konzern den Nettoverlust auf 110 Mio. EUR senken. Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf 2,7 Mrd. EUR.

Allianz besser als erwartet

Die Allianz hat ihren Gewinn im ersten Quartal um 24 Prozent auf 1,7 Mrd. EUR gesteigert. Der größte europäische Versicherungskonzern aus München legte damit deutlich stärker zu als erwartet.

ENBW weiter unter Druck

Der Energieversorger ENBW bleibt in seinem Kerngeschäft unter Druck. Im ersten Quartal verkaufte der Karlsruher Konzern 3,5 Prozent weniger Strom als im Vorjahr. Schon im vergangenen Jahr war der Stromabsatz um 13 Prozent geschrumpft. Mit 443 Mio. EUR lag das Ergebnis um 21 Prozent unter Vorjahresvergleich. Den Gasabsatz konnte ENBW um 48 Prozent steigern. Infolgedessen wuchs auch der Umsatz um knapp 13 Prozent auf rund 5,8 Mrd. EUR (5,1 im Vorjahr).

Munic Re macht Freude

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re erfreut seine Aktionäre mit einem Gewinnanstieg und nimmt seine Ziele fester in den Blick. Auch dank ausgebliebener Großschäden aus Katastrophen dürfte das Unternehmen zwischen Januar und März knapp

1 Mrd. EUR (Vorjahresquartal: 780 Mio.) verdient haben. Das wäre bereits ein Drittel des angepeilten Jahresgewinns von annähernd 3 Mrd. EUR.

Commerzbank noch rot

Der geplante Abbau tausender Stellen hat die Commerzbank (Frankfurt) zu Jahresbeginn in die roten Zahlen gerissen. Kurz vor einer weiteren Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe schrieb das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut einen Verlust von 94 Mio. EUR. nach einem Gewinn von 355 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis vor Steuern sackte im ersten Quartal um knapp 20 Prozent auf rund 469 Mio. EUR ab. Damit schlug sich die Bank aber besser als erwartet.

Dürr bekräftigt Prognose

Der Anlagen- und Maschinenbauer Dürr (Bietigheim-Bissingen) hat nach einem etwas stärkeren Gewinnplus als erwartet im ersten Quartal seine Jahresprognose bekräftigt. Unter dem Strich blieben 22,7 Mio. EUR - ein Plus von 32 Prozent. Während der Umsatz nach einem sehr starken Vorjahresquartal leicht auf 542,5 Mio. EUR schrumpfte, blieb der Auftragseingang dank der starken Nachfrage in Schwellenländern stabil.
© Südwest Presse 08.05.2013 07:45
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