NOTIZEN vom 19. März 2013

"Whats-App" nur im Abo

Das Tablet- und Smartphone-Programm "Whats-App" wird in Zukunft für das iPhone nur noch im Abo-Modell angeboten. Die Alternative zur SMS ist eine der beliebtesten Apps. Das neue Abo-Modell für iOS ist für neue Nutzer ähnlich strukturiert wie die Angebote auf den Plattformen Android, Blackberry und Windows Phone, zitiert das Technologie-Blog Techcrunch den Whats-App-Chef Jan Koum. Demnach ist die Nutzung im ersten Jahr frei, jedes folgende Jahr kostet dann jeweils einen Dollar.

Machtlos gegen Erhöhung

Das Bundeskartellamt sieht sich machtlos im Kampf gegen Preiserhöhungswellen an Tankstellen, wie es sie etwa zur Oster-Reisezeit regelmäßig gibt. Die Mineralölkonzerne hätten "ein System gefunden, mit dem sie gefahrlos Preiserhöhungen durchsetzen können", sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt dem "Tagesspiegel".

Amazon zieht vor Gericht

Der Online-Versandhändler Amazon will die Verlängerung der umstrittenen Beschäftigung von Leiharbeitern vor Gericht durchsetzen. Das Unternehmen klagt gegen seinen Betriebsrat aus dem Großlager in Bad Hersfeld vor dem Arbeitsgericht in Fulda.

Kosten untersuchen

Eine Expertenkommission soll im Auftrag von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) Kostenexplosionen und Terminverzögerungen bei öffentlichen Großbauprojekten überprüfen. "Es muss wieder im Kosten- und Zeitrahmen möglich sein, solche Großbauprojekte zu meistern", sagte Ramsauer im "Morgenmagazin".

Beitz macht weiter

Der Vorsitzende der Essener Krupp-Stiftung, Berthold Beitz, will sein Amt

trotz seines hohen Alters von 99 Jahren nicht abgeben. "Ich mache weiter, so lange ich das kann und noch klar im Kopf bin", sagte Beitz der "Süddeutschen Zeitung".

Centa-Star insolvent

Der Stuttgarter Deckbetten-Produzent Centa-Star hat Insolvenz angemeldet. Die Firma beschäftigt 120 Mitarbeiter, hinzu kommen 70 externe Verkaufsberater und etwa 30 freiberufliche Mitarbeiter.

Riesiges Sonnenkraftwerk

In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist das weltgrößte Sonnenwärmekraftwerk mit einer Kapazität von 100 Megawatt in Betrieb genommen worden. Es ist so groß wie 285 Fußballstadien und kann rund 20 000 Haushalte mit Strom versorgen.
© Südwest Presse 19.03.2013 07:45
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