NOTIZEN vom 29. Januar

Nike bei Patenten vorne

Nike sprintet seinem ärgsten Konkurrenten Adidas bei den Patentanmeldungen davon. Von den in den Jahren 2000 bis 2010 angemeldeten Patenten der fünf größten Sportartikelhersteller entfallen gut drei Viertel auf den US-Weltmarktführer, berichtet die Münchner Patentkanzlei Grünecker. Auf Adidas gehen 15 Prozent der Europäischen Anmeldungen zurück, auf Puma 5 Prozent. Asics und die Adidas-Tochter Reebok verzeichnen 2 beziehungsweise 1 Prozent.

Japaner wiegeln ab

Nach der Pannenserie beim Boeing-Großflugzeug Dreamliner haben die japanischen Behörden die Produktion der Batterien als Ursache für die Probleme ausgeschlossen. Aus dem Verkehrsministerium in Tokio hieß es gestern, bei der Überprüfung des Batterieherstellers GS Yuasa in Kyoto seien "keine ernsten Qualitäts- oder Technikprobleme gefunden worden".

München und Berlin top

München und Berlin sind nach Einschätzung internationaler Branchenfachleute 2013 die attraktivsten Immobilienmärkte in Europa, gefolgt von London, Istanbul und Hamburg. "Damit führen erstmals zwei deutsche Städte das Standortranking der 27 europäischen Metropolen an", teilten die Wirtschaftsprüfergesellschaft PwC und das Urban Land Institute mit. Die 500 befragten Experten trauen Wertzuwächse nur den Städten auf den ersten vier Plätzen zu.

Viel Geld angehäuft

Die Deutschen haben so viel Geld wie nie: Im dritten Quartal 2012 stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte auf die Rekordhöhe von 4871 Mrd. EUR. Das teilte die Deutsche Bundesbank mit. Das Plus von 1,3 Prozent oder 64 Mrd. EUR zum Vorquartal geht gut zur Hälfte (33 Mrd. EUR) auf das Kursfeuerwerk an den Börsen zurück.

App für Elektroschrott

Ab zur nächsten Sammelstelle mit umweltschädlichem, aber wertvollem Elektronikschrott: Den Weg weist eine "eSchrott App" für Smartphones, die das Bundesumweltministerium vorstellte. In den Haushalten lagern rund 83 Mio. alte Handys und 20 Mio. Computer, weil Verbraucher nicht wissen, wohin damit.

Versicherungen im Test

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa prüft, wie die langfristigen Zinsversprechen der Lebensversicherer für ihre Kunden bei den Kapitalanforderungen behandelt werden sollen. Die Ergebnisse sollen im Juni vorgestellt werden. Sie dienen als Basis für einen Teil der geplanten Aufsichts- und Eigenkapitalregeln.
© Südwest Presse 29.01.2013 07:45
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