NOTIZEN vom 17. Januar

Wenig Pleiten im Süden

Im Südwesten sind 2012 im Bundesvergleich die wenigsten Firmen pleitegegangen. Mit 51 Fällen auf 10 000 Unternehmen erwies sich die Wirtschaft in Baden-Württemberg deutschlandweit am stabilsten, teilte die Wirtschaftsauskunftei Bürgel mit. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt lag bei 92 Pleiten auf 10 000 Firmen. Insgesamt meldeten in Baden-Württemberg 2230 Firmen Insolvenz an.

VW weiht 100. Werk ein

Mit einem Motorenwerk in Mexiko hat der Automobilhersteller Volkswagen (Wolfsburg) seinen hundertsten Konzernstandort weltweit eröffnet. Mit dem Werk in Silao soll die Nordamerika-Offensive des Unternehmens vorangetrieben werden.

Autoverkäufe sinken

Die Autoverkäufe in der Europäischen Union sind 2012 auf den niedrigsten Stand seit 1995 gesunken. Die Zahl der neuzugelassenen Fahrzeuge sank um 8,2 Prozent auf rund 12 Mio. Autos, wie der europäische Branchenverband Acea gestern in Brüssel mitteilte.

Leben wird teurer

Die Preissteigerung bei den Lebenshaltungskosten im Euroraum ist zum Jahresende 2012 stabil geblieben. Die Inflationsrate verblieb im Dezember auf dem Niveau des Vormonats von 2,2 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat gestern in Luxemburg mitteilte.

Neuer Offshore-Investor

Der japanische Finanzinvestor Mitsubishi beteiligt sich mit mehr als einer halben Mrd. EUR am Ausbau des Stromnetzes in der Deutschen Bucht. Der Stromnetzbetreiber Tennet werde 51 Prozent der Anteile halten und Betriebsführer bleiben, sagte Geschäftsführer Lex Hartmann der "FAZ".
© Südwest Presse 17.01.2013 07:45
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