Knaller und Silvesterraketen werden teurer

Feuerwerkskörper für rund 115 Mio. EUR und damit genauso viel wie im vergangenen Jahr wollen die Hersteller 2012 in Deutschland verkaufen. "Wir hoffen, diesen Wert auch in diesem Jahr zu erreichen", sagte der Geschäftsführer des Verbands der Pyrotechnischen Industrie VPI, Klaus Gotzen, in Ratingen. Von diesem Freitag an dürfen die Raketen Böller und Batterien bundesweit angeboten werden.

Rund 60 Prozent des Silvesterumsatzes entfällt auf Raketen und Batterie- sowie Verbundfeuerwerk. Nach Angaben des Verbandes konnte der Umsatz bei Feuerwerkskörpern in den vergangenen vier Jahren um 6 Prozent gesteigert werden. Da sich die Preise für die Rohstoffe und den Transport in diesem Jahr erhöht hätten, würden die Preise etwas angehoben, sagte Gotzen. Insgesamt sind in der Branche rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert werden die Knaller und Raketen mittlerweile zu 75 Prozent in Fernost. Neu im Trend sind sogenannte Fächerbatterien, bei denen die Raketen nicht senkrecht, sondern leicht schräg abgeschossen werden.

Der Verband warnte ausdrücklich vor oftmals gefährlichen illegalen Feuerwerkskörpern. Verbraucher sollten darauf achten, dass die Ware entweder das CE-Zeichen verbunden mit einer Registriernummer oder eine Zulassungsnummer der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung trägt.
© Südwest Presse 27.12.2012 07:45
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