NOTIZEN vom 22. November

Franz mit Merkur geehrt

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart ehrt den Wirtschaftsweisen Prof. Wolfgang Franz mit ihrer höchsten Auszeichnung, dem Merkur. Kammerpräsident Herbert Müller würdigt den Vorsitzenden des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als "einen der renommiertesten Verfechter der sozialen Marktwirtschaft" und kritischen Begleiter und Impulsgeber von Wirtschaft und Wirtschaftspolitik.

Spritpreise steigen

Die Spritpreise an Deutschlands Tankstellen sind in dieser Woche weiter gestiegen. Gegenüber der Vorwoche verteuerte sich Super E10 um 1,5 Cent, teilte der ADAC in München mit. Der Liter koste nun 1,575 EUR. Der Dieselpreis sei um einen halben Cent gestiegen. Der Liter koste in dieser Woche 1,498 EUR. Hintergrund des Aufwärtstrends an den Tankstellen seien die zuletzt leicht gestiegenen Preise für Rohöl, teilte der ADAC mit.

Ansprüche verfallen nicht

Wer nach einem Autounfall versäumt, die Polizei oder den Geschädigten zu informieren, verliert nach einem höchstrichterlichen Urteil nicht automatisch die Ansprüche aus der Kaskoversicherung. Es reicht unter Umständen aus, wenn der Fahrer seiner Versicherung rechtzeitig Bescheid gibt, hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. IV ZR 97/11).

Irmscher prüft Rückzug

Der Tuning-Spezialist Irmscher prüft

einem Bericht zufolge den kompletten Rückzug aus Deutschland. "Wir überlegen, wo wir die Zentrale der Firmengruppe künftig ansiedeln", sagte Firmenchef Günther Irmscher der Branchenzeitung "Automobilwoche". Das einzige deutsche Werk in Remshalden bei Stuttgart soll Ende Mai 2013 schließen. Einem Irmscher-Sprecher zufolge betrifft das auch die

dort ansässige Firmenzentrale. Der Auto-Tuner ist europaweit an mehreren Standorten vertreten und hat derzeit rund 150 Mitarbeiter.

Dürr erhält Großauftrag

Der Anlagen- und Maschinenbauer Dürr hat vom VW-Konzern seinen bislang größten Auftrag für Klebetechnik im Auto-Karosseriebau bekommen. Bis Ende 2014 soll Dürr insgesamt 520 automatische Klebesysteme bei Audi und Volkswagen einbauen, das teilte die Dürr AG gestern am Stammsitz in Bietigheim-Bissingen mit. Das Auftragsvolumen liegt nach Angaben eines Sprechers im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Installiert werden soll die Technik den Angaben zufolge bei Audi in Ingolstadt und Neckarsulm sowie im VW-Werk in Bratislava.
© Südwest Presse 22.11.2012 07:45
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