ZAHLEN & FAKTEN

Daimler wieder in Spur

Nach dem Absatzrückgang im Juli hat der Autobauer Daimler zurück in die Spur gefunden und im August wieder mehr Fahrzeuge verkauft als vor einem Jahr. Mit 97 337 abgesetzten Autos der Pkw-Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach stiegen die Verkäufe im Vergleich zum August 2011 um 4,5 Prozent.

Volvo schreibt rot

Der schwedische Personenwagen-Hersteller Volvo Cars hat wegen der Kaufzurückhaltung im ersten Halbjahr einen Verlust von 254 Mio. Kronen (30 Mio. EUR) eingefahren. Das zum chinesischen Geely-Konzern gehörende Unternehmen steigerte den Umsatz um 3,9 Prozent auf 65,3 Milliarden Kronen. Die Zahl der abgesetzten Autos sank um 4,1 Prozent auf 221 309.

Pessimistische Bank

Die Commerzbank bleibt trotz Stabilisierung an den Börsen für das zweite Halbjahr pessimistisch. Vorstandschef Martin Blessing sagte, die zweite Jahreshälfte 2012 werde schwieriger werde als die erste. Im ersten Halbjahr hatte die Commerzbank 644 Mio. EUR verdient - ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor.

Schuldenkrise zu spüren

Deutsche Unternehmen bekommen die globale Konjunkturflaute und die Schuldenkrise zunehmend zu spüren. Fast jeder dritte Mittelständler klagt laut einer Umfrage über Umsatzeinbußen. Die Chemieindustrie kappt ihre Prognose für das Gesamtjahr und erwartet einen Rückgang um 3 Prozent.

Zuckerberg hält Aktien

Facebook stemmt sich gegen die rasante Talfahrt seiner Aktie: Gründer und Chef Mark Zuckerberg versprach, mindestens zwölf Monate keinen einzigen seiner Anteilsscheine zu verkaufen. Die Aktie hatte mit 17,55 Dollar einen Tiefstand erreicht hatte. Der Ausgabekurs lag bei 38 Dollar.

Lanxess baut in China

Der Spezialchemiekonzern Lanxess plant seine größte Investition in China für 235 Mio. EUR. Das Unternehmen werde die weltweit größte Anlage für synthetischen EPDM-Kautschuk bauen. Das Werk wird über eine jährliche Kapazität von 160 000 Tonnen verfügen und soll 2015 in Betrieb gehen.

Riesenkredite für Sharp

Der japanische Elektronik-Konzern Sharp hat in den vergangenen Monaten laut einem Medienbericht kurzfristige Kredite von umgerechnet mehr als 2 Mrd. EUR aufgenommen. Sharp steckt in hohen Verlusten fest. Kommendes Jahr werden hohe Verbindlichkeiten fällig.
© Südwest Presse 06.09.2012 07:45
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