NOTIZEN vom 14. Mai

  • Will vor seinem Abschied noch etliche Rechtsstreitigkeiten lösen: Josef Ackermann.
Mehr Automodelle

Die Modellvielfalt bei den Autoherstellern treibt einer Studie zufolge immer neue Blüten. Derzeit sind 3281

unterschiedliche Fahrzeugvarianten nach Modellen, Karosserieformen

und Motorenarten im deutschen Autohandel erhältlich. Das ergab eine

Untersuchung des Center Automotive Research (CAR) an der Universität

Duisburg-Essen. Bei den reinen Modellreihen wie Ford Fiesta oder Opel

Astra seien es 376 - bis 2015 soll diese Zahl gemäß den Plänen der Hersteller sogar auf 415 wachsen. 1995 waren es erst 227. Dieser Trend werde sich sogar noch beschleunigen.

RWE prüft Ausstieg

Der Energieriese RWE erwägt wegen einer möglichen Verkleinerung des Gaspipeline-Projekts Nabucco einen Ausstieg aus dem Vorhaben. 'Wir prüfen, ob unsere kommerziellen und strategischen Anforderungen an Nabucco weiterhin gewahrt bleiben', sagte eine RWE-Sprecherin gestern auf Anfrage.

Zu viel Luft in Lkw

Für aufgebläht hält der Chef der Spedition Dachser, Bernhard Simon, das Gütergeschäft auf den Straßen. 'Im Transport wird viel zu viel Luft herumgefahren. Das liegt vor allem daran, dass Güter falsch verpackt sind', sagt Simon der 'Welt am Sonntag'. Schuld

daran sei die ganze Transportkette aus Herstellern, Versendern und Logistikfirmen. In jeder Stufe komme mehr Luft in einen Karton hinein, das Gewicht einer Palette sinke.

Deutsche Bank zahlt

Die Deutsche Bank steht für zwielichtige Hypotheken-Geschäfte einer Tochtergesellschaft in den USA gerade. Um eine gefährliche Klage aus der Welt zu schaffen, zahlen die Frankfurter 202 Mio. Dollar. Umgerechnet sind das rund 156 Mio. EUR. Die US-Justiz hatte der Tochter Mortgage IT Betrug beim Geschäft mit Hypothekenfinanzierungen vorgeworfen. Die Bank räumte in einigen Punkten ein Fehlverhalten ein. Ursprünglich hatte der Deutschen Bank eine Strafzahlung und Wiedergutmachung von mehr als 1 Mrd. Dollar gedroht.

China lockert Geldpolitik

China reagiert auf das schwächere Wirtschaftswachstum mit einer erneuten Absenkung des Mindestreservesatzes für Geschäftsbanken. Die Zentralbank senkt zum dritten Mal ins sechs Monaten den Satz, den die Banken zur Absicherung ihrer Kredite bereithalten müssen, um 0,5 Prozent. Vom 18. Mai an fällt der Währungsreservesatz für Großbanken auf 20 Prozent und für mittlere sowie kleinere Geschäftsbanken auf 16,5 Prozent. Die Maßnahme soll einem Abflauen der Konjunktur entgegenwirken.
© Südwest Presse 14.05.2012 07:45
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