NOTIZEN vom 17. April

Sparlampen nicht teurer

Energiesparlampen werden trotz der

chinesischen Exportbeschränkungen für seltene Erden vorerst nicht teurer: 'Wir erwarten eine gewisse Beruhigung', sagte Wolfgang Gregor vom ZVEI-Fachverband Licht auf der Messe für Licht und Gebäudetechnik Light & Building in Frankfurt. Sollte China die

Ausfuhr der metallischen Grundstoffe noch stärker beschränken, seien Preiserhöhungen nicht auszuschließen.

Höhere Zinsen für Spanien

Das Misstrauen der Investoren in die Krisenbewältigung der spanischen Regierung wächst. Als Folge stieg die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen erstmals in diesem Jahr über die Marke von 6 Prozent. Damit wird es für das angeschlagene Euroland immer teurer, Kapital aufzunehmen. Auch die Prämien für Ausfallversicherungen auf spanische Staatsanleihen kletterten auf Rekordwerte.

Sex-Nachspiel vor Gericht

Im Untreueprozess gegen die ehemalige Geliebte von Ex-VW-Betriebsratschefs Klaus Volkert hat gestern eine Schlüsselfigur der VW-Schmiergeldaffäre ausgesagt: Der Ex-VW-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer. Auch durch seine Aussagen wurde nicht klar, ob die angeklagte Brasilianerin Adriana Barros wusste, dass sie von VW viel Geld bekam, das ihr nicht zustand. Barros damaliger Liebhaber, der Ex-VW-Betriebsratschef Volkert, soll kommende Woche vor dem Amtsgericht Wolfsburg in dem Prozess als Zeuge aussagen.

Prima Stimmung

Die Stimmung im Mittelstand hat sich einer Umfrage zufolge trotz Euro-Schuldenkrise und Konjunkturflaute nochmals verbessert. Wie das Wirtschaftsforschungsunternehmen Creditreform in seiner Frühjahrsstudie berichtete, antworteten 58,6 Prozent der befragten Unternehmen auf die Frage nach der aktuellen Geschäftslage mit 'sehr gut' oder 'gut'.

Maersk Møller gestorben

Der dänische Reeder und ehemalige Vorsitzende der weltgrößten Container-Reederei A.P. Møller Maersk ist tot. Maersk McKinney Møller starb im Alter von 98 Jahren. Er hatte 1965 die Reederei von seinem Vater übernommen. 1993 verabschiedete er sich aus dem Tagesgeschäft, blieb aber Vorsitzender bis 2003.

Citibank mit Gewinn

Mit der Citigroup hat sich eine weitere US-Großbank aus dem Klammergriff der Schuldenkrise befreit. Der Bankriese verdiente im ersten Quartal unterm Strich 2,9 Mrd. Dollar (2,2 Mrd. EUR) und damit kaum weniger als im Vorjahreszeitraum.
© Südwest Presse 17.04.2012 07:45
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