Synthetische Finanzprodukte

Derivate sind - im Gegensatz zu Aktien oder Staatsanleihen - so genannte synthetische Finanzprodukte. Zu ihnen zählen beispielsweise Swaps oder Futures oder Optionen. Dabei handelt es sich im Grunde um Wetten auf die Entwicklung von Basiswerten - das können konkrete Aktien, Rohstoffe, aber auch Indices ganzer Märkte oder Zinstitel sein. Beim Privatanleger populär sind Anlage- und Hebelzertifikate. Es gibt sie in einer riesigen Anzahl.

Die Finanzkrise ist von dem riskanten und vor allem gigantisch großen globalen Handel mit solchen synthetischen Finanzprodukte wenn nicht ursächlich ausgelöst, so doch zumindest verstärkt worden. Die bessere Regulierung stand auf der Agenda, ein international abgestimmtes Regelwerk fehlt noch. hes
© Südwest Presse 01.03.2011 07:45
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