Allgäuland denkt an Kapitalschnitt

Die Allgäuland-Käsereien streben eine radikale Neuorganisation an. Die sechs Genossenschaften, der Milchlieferanten aus Oberschwaben und dem Allgäu sollen zu einer verschmolzen werden. Wie Paul Ritter, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, bei der Sprengelversammlung der Genossenschaft Milchwerk Donau-Alb sagte, sollen die Fusionen bis Mitte kommenden Jahres abgeschlossen werden. Hintergrund sind erhebliche wirtschaftliche Probleme, die auch auf einer anhaltenden Kündigungswelle bei den Milchlieferanten beruhen. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende Kuno Rumpel sagte, gehöre zum Sanierungskonzept auch ein Kapitalschnitt, bei dem die Anteile der Milchbauern auf Null gesetzt und dann mit frischem Geld aufgefüllt werden. Im operativen Geschäft schreibt Allgäuland wieder schwarze Zahlen. Die Finanzierung für 2011 sei gesichert. ben
© Südwest Presse 15.12.2010 07:45
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