Nur Verwaltung in Überkingen

Der mit Verlusten kämpfende Mineralwasserhersteller Überkingen-Teinach verkauft seinen Brunnenbetrieb am Traditionsstandort Bad Überkingen (Kreis Göppingen). Die Verträge sollen in der kommenden Woche unterschrieben werden, kündigte das Unternehmen an. Zum Käufer und zum Verkaufspreis machte Vorstandssprecher Michael Bartholl auf Nachfrage keine Angaben. Es handele sich um ein Konsortium, das die Marken neu ausrichten und den Absatz der Produkte steigern wolle. Die 60 Beschäftigten am Standort würden übernommen.

Die Verwaltung der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG soll aber in der 3800-Einwohner-Gemeinde bleiben. Überkingen-Teinach kämpft seit Jahren mit roten Zahlen. 2009 erwirtschaftete die Gruppe mit 750 Mitarbeitern einen Umsatz von 169 Mio. EUR und machte einen Verlust von 9,3 Mio. EUR. dpa
© Südwest Presse 15.12.2010 07:45
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