NOTIZEN vom 24. April

Milch bald wieder teurer

Milch, Sahne und Quark könnten schon bald wieder teurer werden. Die Preise für diese Produkte würden zurzeit zwischen Handel und Molkereien neu verhandelt, sagte der Geschäftsführer des Milchindustrie-Verbandes (MIV), Michael Brandl. Angesichts der deutlich gestiegenen Weltmarktpreise seien auch in Deutschland Preisanpassungen erforderlich.

Solarkürzungen stehen

Die Bundesregierung hält an den zusätzlichen Kürzungen der Solarförderung zum 1. Juli 2010 zwischen 11 und 16 Prozent fest. Sie verzichtet damit auf jegliche Subventionierung neuer Photovoltaik-Anlagen auf Ackerböden. Darauf verständigte sich die schwarz-gelbe Koalition.

Schwellenländer besser

Die meisten Schwellenländer sind mit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008/2009 besser zurechtgekommen als Deutschland und andere Industriestaaten. Zu diesem Fazit gelangt eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung über das Krisenmanagement in 14 Staaten.

Keine Erstattung

Wer wegen der Flugausfälle eine privat gebuchte Ferienunterkunft stornieren musste, bekommt keine Kostenerstattung durch seine Reiserücktrittsversicherung, teilte die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit. Das ergab eine Überprüfung der Versicherungsbedingungen der großen Reiseversicherer und der mit Kreditkarten verbundenen Versicherungen.

Daimler sieht Fortschritte

Der Stuttgarter Autobauer Daimler hofft bei der angestrebten Lastwagen-Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Foton auf eine baldige Genehmigung durch die chinesischen Behörden. 'Es scheint realistisch, dass es noch in diesem Jahr zu einem endgültigen Vertrag kommt', sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche am Rande der Pekinger Automesse.

Auf Mandat verständigt

Die EU-Länder haben sich auf ein Mandat für die Verhandlungen mit den USA über das umstrittene Bankdatenabkommen Swift geeinigt. Damit ist der Weg frei für neue Gespräche mit den USA, damit US-Terrorfahnder künftig wieder Zugriff auf Daten von europäischen Bankkunden haben.

Widerstand aufgegeben

Die Umweltverbände BUND und WWF haben ihre Klage gegen den Bau der Ostsee-Pipeline zurückgezogen. Die Verbände und das Baukonsortium Nord Stream hatten sich zuvor außergerichtlich geeinigt.
© Südwest Presse 24.04.2010 07:45
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