NOTIZEN vom 10. April

China fährt auf Autos ab

Angetrieben von Steuernachlässen und Subventionen ist der Autoabsatz in China im März um 63 Prozent in die Höhe geschossen. In einem Monat wurden damit 1,26 Mio. Personenfahrzeuge verkauft. Man rechnet damit, dass in diesem Jahr mehr als 17 Mio. Fahrzeuge verkauft werden. Das wäre ein Viertel mehr als im Vorjahr.

Mehr Übernachtungen

Auch die Hotelbranche spürt Anzeichen einer langsamen Erholung. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, stieg die Zahl der Übernachtungen im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2 Prozent auf 21,1 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von ausländischen Gästen stieg um 6 Prozent.

Zulassungsplus bei Lkw

Die Zahl der Lkw-Neuzulassungen ist im März im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 25 740 gestiegen. Im ersten Quartal ergab sich noch ein Rückgang von 1 Prozent auf 58 400 neu zugelassene Transporter. Die Ausfuhren erhöhten sich im ersten Vierteljahr um 38 Prozent, die heimische Produktion zog um 23 Prozent an.

Sauna fürs Nationalteam

Der Saunabauer Klafs in Schwäbisch Hall hat für die deutsche Nationalelf eine Nobelsauna gebaut, die derzeit per Schiff nach Südafrika unterwegs ist. Rund 100 000 Euro veranschlagt das Unternehmen für Herstellung und Transport. Geld wird der Haller Mittelständler dafür allerdings nicht erhalten. Dafür darf Klafs mit Fotos von Nationalspielern vor beziehungsweise in der Sauna fürs eigene Business werben. Aufgebaut wird die Sauna auf der Terrasse des WM-Quartiers der deutschen Kicker, einem 5-Sterne-Hotel.

Staatsanwalt ermittelt

Die französische Staatsanwaltschaft hat wegen einer Serie von Selbstmorden bei France Telecom, die auf Mobbing von Vorgesetzten zurückzuführen sein soll, offiziell Ermittlungen aufgenommen. Anlass sind Beschwerden der Gewerkschaft und ein Bericht der staatlichen Arbeitsaufsicht.

Gefeierte Gasleitung

Mit einem Festakt ist gestern bei Wyborg in Russland der offizielle Start für den Bau der deutsch-russischen Ostseepipeline gefeiert worden. Vor mehr als 200 geladenen Gästen würdigte Russlands Präsident Dmitri Medwedew das Gemeinschaftsprojekt als Zeichen einer neuen Qualität der Beziehungen zwischen Westeuropa und Russland. Die Pipeline soll Ende 2011 die sibirischen Erdgasfelder direkt mit den Märkten in Westeuropa verbinden.
© Südwest Presse 10.04.2010 07:45
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