NOTIZEN

Briefversand wird teurer

Die Post plant, das Porto für den Standardbrief mittelfristig zu erhöhen. 2010 sei im nationalen Versand aber nicht mit einer Erhöhung zu rechnen. Außerdem sollen in den nächsten Jahren mehr Briefkästen aufgestellt und Verkaufsstellen eingerichtet werden.

Die Banken deckeln

US-Präsident Barack Obama will das Geschäft der großen Banken deutlich beschränken. Wie Zeitungen melden, soll die Regierung die Größe der Banken sowie das Ausmaß ihrer risikoreichen Aktivität deckeln können. Obama will so die Gefahren, die durch risikoreiche Investitionen entstehen können, eindämmen.

Dienstleister diskriminiert

Deutschland hat mit seiner bisherigen Praxis zur Entsendung polnischer Arbeitnehmer ins Bundesgebiet gegen das EU-Recht auf Dienstleistungsfreiheit verstoßen und andere EU-Staaten 'unmittelbar diskriminiert'. Das hat der Europäische Gerichtshof gestern entschieden. Bisher durften nur Unternehmen mit Firmensitz in Deutschland Werkverträge mit polnischen Unternehmen schließen.

An den Kosten beteiligen

Die Bundesregierung erwägt Berichten zufolge, die deutschen Banken an den Kosten von Finanzkrisen zu beteiligen. Derzeit werde darüber diskutiert, einen Sicherungsfonds für den Finanzsektor einzurichten. Die Banken würden demnach gezwungen, in den Fonds einzuzahlen, der bei der Schieflage eines Finanzinstituts einspringe.

Autofahrer zahlen zuviel

Deutsche Autofahrer zahlen einer Studie nach über Kfz- und Mineralölsteuer weit mehr, als der Staat fürs Straßennetz ausgibt. Autofahrer decken die Kosten für Straßen zu 208 Prozent, bei Autobahnen zu 415 Prozent. ADAC, Bundesverband der Deutschen Industrie und der Logistikverband BGL wollen beweisen, dass eine Pkw-Maut nicht gerechtfertigt ist.

An Skype-Verkauf verdient

Das Online-Auktionshaus Ebay hat durch den Verkauf seiner Internettelefonie-Tochter Skype profitiert und im vierten Quartal 2009 knapp 1,4 Mrd. Dollar verdient. Ebay hatte Skype im November mehrheitlich an eine Investorengruppe verkauft und hält noch 30 Prozent.

Villinger Labor schließt

Der Autoradio-Hersteller Harman Becker schließt Ende Januar sein Labor in Villingen-Schwenningen. 100 Mitarbeiter sind betroffen, sollen aber am Stammsitz in Karlsbad oder in Garching bei München unterkommen.
© Südwest Presse 22.01.2010 07:45
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