Heidelberger Druck streicht 2500 Stellen

Kurzarbeit nicht nur im Werk Amstetten - Heidelberg und Wiesloch-Walldorf stark betroffen
Der Druckmaschinen-Hersteller Heidelberger Druck reagiert auf seine jüngsten Umsatz- und Absatzeinbrüche und schickt seine Beschäftigten in Kurzarbeit. Das Werk in Amstetten (Alb-Donau-Kreis) werde als erster Betrieb im Dezember Kurzarbeit anmelden, sagte ein Konzernsprecher gestern und bestätigte einen Bericht der SÜDWEST PRESSE. Weitere Werke sollen dem Beispiel demnächst folgen. Zudem sollen in Amstetten erste Gespräche über den bevorstehenden Personalabbau geführt werden. Von dem geplanten Stellenabbau sind in Amstetten 350 Beschäftigte betroffen. Insgesamt sollen 2500 der knapp 20 000 Konzernstellen wegfallen. Ende Oktober hatte das Unternehmen drastische Sparanstrengungen bekannt gegeben. Betroffen sind die beiden Hauptwerke Heidelberg und Wiesloch-Walldorf, wo zusammen 1400 Arbeitsplätze wegfallen sollen. Neben Amstetten sind noch Brandenburg mit 150, Kiel 30 bis 40 sowie Leipzig und Ludwigsburg zusammen 80 Stellen betroffen. dpa
© Südwest Presse 06.11.2008 07:45
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