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Imperial Tobacco baut ab

Imperial Tobacco, mit Marken wie West und Davidoff der viertgrößte Tabakkonzern der Welt, baut sein Europa-Geschäft um und will 2440 Arbeitsplätze streichen. In Deutschland fallen 250 Stellen weg. Zu Imperial Tobacco gehört auch das deutsche Unternehmen Reemtsma. Der Konzern erhofft sich bis 2010 jährlich eine Einsparung von 300 Mio. EUR .

Acht Prozent gefordert

Die Tarifverhandlungen für die rund 250 000 Beschäftigten des privaten und öffentlichen Bankgewerbes haben begonnen. Verdi fordert 8 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 260 EUR sowie den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Die Banken-Arbeitgeber wiesen die Forderung als

deutlich überzogen zurück.

Bank-Manager in Haft

Im Zusammenhang mit der Kreditkrise sind in New York zwei frühere Fondsmanager der US-Investmentbank Bear Stearns festgenommen worden. Die Manager hatten zwei Bear Stearns Hedge-Fonds geführt, deren spektakulärer Zusammenbruch mit am Anfang der weltweiten Finanzkrise stand. Sie sollen Investoren über die Lage der Fonds getäuscht haben.

Online-Konten beliebter

Rund 21,5 Millionen Bundesbürger hatten im vergangenen Jahr Online-Konten, wie der Branchenverband Bitkom mitteilte. 2006 waren es 20 Millionen. Damit stieg der Anteil der Bankkunden mit Online-Konto hierzulande auf 35 Prozent. In der EU liegt der Schnitt bei 25 Prozent.

Hunger auf Kartoffeln

Der Appetit auf Speisekartoffeln wächst nach Jahren rückläufiger Absätze wieder. Im April lag die Einkaufsmenge privater Haushalte um 14,7 Prozent höher als vor einem Jahr.

Mehr Menschen arbeiten

Dank der guten Konjunktur und des milden Winters haben zu Jahresbeginn im Südwesten 106 000 Menschen mehr einen Arbeitsplatz gehabt als ein Jahr zuvor. Mit 5,56 Millionen waren im ersten Quartal 2 Prozent mehr Menschen erwerbstätig als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Im Vergleich zum Schlussquartal 2007 ging die Zahl der Beschäftigten saisonbedingt um 40 000 Arbeitsplätzen zurück.

Mobbing kommt teuer

Konflikte am Arbeitsplatz haben schwerwiegende Folgen für Arbeitgeber. Auf sie kommen pro Fall 15 000 bis 50 000 EUR Kosten zu, erklärte der Sozialsekretär Thomas Thöne von der Mobbingberatungsstelle Ingolstadt.
© Südwest Presse 20.06.2008 07:45
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