KONJUNKTUR / Baden-Württemberg ist auf Platz drei

Bayern hängt alle anderen Länder ab

Die bayerische Wirtschaft hat den Konjunkturaufschwung in Deutschland im vergangenen Jahr angeführt. Mit einem preisbereinigten Wachstum von 2,9 Prozent setzte sich der Freistaat 2007 an die Spitze der Länder, wie die erste Schnellrechnung des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder ergab.

Im Bundesschnitt lag das Wachstum bei 2,5 Prozent. Alle Länder profitierten von der guten Konjunkturentwicklung im vergangenen Jahr und konnten ihr Bruttoinlandsprodukt (BIP) steigern. Am geringsten fiel der Zuwachs dabei in Schleswig-Holstein mit 1,4 Prozent aus.

Unter den neuen Ländern schnitt erneut Sachsen am besten ab: Gemeinsam mit Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz belegte Sachsen mit einem BIP-Zuwachs von 2,7 Prozent den dritten Platz der Rangliste hinter Hamburg. In der Hansestadt legte das Bruttoinlandsprodukt um 2,8 Prozent zu. Im Vorjahr hatte Sachsen mit 4 Prozent Wachstum noch bundesweit die Spitzenposition unter den Ländern inne, während Bayern angesichts schwacher Geschäfte im Einzelhandel und im Gastgewerbe mit einem Wachstum von 2,5 Prozent nur Mittelmaß war.

In den übrigen neuen Ländern fielen die Wachstumsraten 2007 durchschnittlich oder schlechter aus.
© Südwest Presse 07.02.2008 07:45
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