DEUTSCHE POST / Erlös von 4,7 Millionen Euro aus Geschäft mit Aktienoptionen

Konzernchef Zumwinkel macht Kasse

Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel hat eigene Aktien des Unternehmens für 4,73 Mio. EUR verkauft. Er machte das Geschäft mit einem Zugewinn von fast 100 Prozent oder rund 2,24 Mio. EUR über Aktienoptionen des Unternehmen, wie der Bonner Konzern mitteilte. Der Post-Chef übte am 3. Dezember die Option für 200 640 Stück aus und verkaufte sie für den Kurs von 23,57 EUR. Erhalten hatte er die Optionen für 12,40 EUR im Jahr 2003.

Der Kurs war zuvor nach der Entscheidung der Berliner Koalition für die Einführung eines Mindestlohns für Briefzusteller, der für die Post-Konkurrenten im Schnitt höhere Personalkosten bedeutet und die Wettbewerbssituation des Marktführers Post verbessert, gerade gestiegen.

Die Vergütung für Zumwinkel, der auch Aufsichtsratschef der Deutschen Telekom und der Postbank ist, und die übrigen Post-Vorstände setzt sich aus erfolgsabhängigen (Bonuszahlungen) und vor allem fixem Grundgehalt zusammen. Dazu kommen Aktienoptionen. Für Zumwinkel ergab sich für 2006 laut Geschäftsbericht folgende Vergütung: Ein Grundgehalt von rund 1,43 Mio. EUR, eine Bonuszahlung in gleicher Höhe plus 'Nebenleistungen' von rund 105 000 EUR. Das waren insgesamt knapp 3 Mio. EUR. Hinzu kamen 315 000 Stück Aktienoptionen (Wert zum Stichtag 1. Juli 2006: 1,27 Mio. EUR).
© Südwest Presse 05.12.2007 07:45
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