PREMIERE / Neue Aktien für 176 Millionen Euro ausgegeben

Geld gesammelt für die Bundesliga

Die angekündigte Kapitalerhöhung spült nur rund 176 Mio. EUR in die Kassen des Bezahlsenders Premiere. Ursprünglich hatte Premiere auf bis zu 250 Mio. EUR gehofft. Geplant sei die Ausgabe von 14,06 Mio. neuen Aktien zu einem Bezugspreis von 12,50 EUR, teilte die Premiere AG in München mit. Damit liegt der Bruttoerlös, von dem noch die Kosten der Aktion abgezogen werden müssen, bei 175,75 Mio. EUR. Im Rahmen der Kapitalerhöhung haben die bisherigen Premiere-Aktionäre das Recht, bis zum 24. September für je 7 alte Aktien 1 neue zu erwerben. Der Premiere-Aktienkurs sank nach Bekanntgabe der Details der Kapitalerhöhung leicht auf 14,25 EUR.

Mit dem Erlös aus der Kapitalerhöhung will sich Premierechef Michael Börnicke die 'volle Flexibilität' für die Rechterunde sichern. Die Rechte für die Bundesliga-Saison 2009/10 werden bereits im Herbst versteigert. Ziel sei es, sich bei der Versteigerung mehr Exklusivität zu sichern und dafür notfalls einen hohen Preis zu zahlen.
© Südwest Presse 20.09.2007 07:45
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