KURZ UND BÜNDIG

Mehr Pleiten im Autohandel

Auf den deutschen Autohandel rollt nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes eine Pleitewelle zu. Im ersten Halbjahr 2007 stieg die Zahl der Insolvenzen um 12 Prozent. 2006 hatten 1042 Betriebe Insolvenz angemeldet. Damit sei die Zahl der Service- und Verkaufsstationen auf 40 200 Betriebe und die der Mitarbeiter auf 473 500 gesunken.

Audi: Übernahme in Stuttgart

Der Ingolstädter Autobauer Audi übernimmt das Audi Zentrum in Stuttgart komplett. Schon bisher hatte Audi 51 Prozent des Zentrums gehalten, die übrigen 49 Prozent gehörten der Autohandelsgruppe Hahn und Lang Beteiligungen.

Bahn kauft im Ausland zu

Die Deutsche Bahn baut ihr internationales Geschäft aus und kauft erstmals ein Personenverkehrsunternehmen im Ausland. In Dänemark wird über die Sparte DB Stadtverkehr der Busanbieter Pan Bus übernommen. Der Betrieb mit 120 Beschäftigten und 58 Fahrzeugen ist im Regionalverkehr tätig. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Arques verkauft Bauzulieferer

Die Beteiligungsgesellschaft Arques hat den Bauzulieferer SKS Stakusit nach einer Sanierung mit Gewinn weiterverkauft. Das Duisburger Unternehmen werde für 17 Mio. EUR an die österreichische HELLA Holding verkauft, teilte Arques mit.

Rückzug von Wall Street

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will Kosten sparen und sich von der New Yorker Börse zurückziehen. Das Unternehmen beabsichtige, ein freiwilliges Delisting sowie die Beendigung seiner Berichtspflichten zu beantragen, teilte die im Dax notierte Gesellschaft in Ludwigshafen mit. Das Delisting soll zum 6. September wirksam werden.

Versandhändler Takkt legt zu

Der Büromöbelversender Takkt (Stuttgart) hat im ersten Halbjahr 2007 das Ergebnis vor Steuern kräftig um 20,9 Prozent auf 54,4 EUR gesteigert. Der Umsatz legte um 3,9 Prozent auf 490 Mio. EUR zu.

GM macht hohen Gewinn

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) hat im zweiten Quartal in Europa den höchsten Gewinn seit elf Jahren erzielt. GM steigerte den Nettogewinn binnen Jahresfrist von 143 Mio. Dollar auf 236 Mio. Dollar (172 Mio. EUR). Im Zuge seines Sparprogramms sind jedoch 12 000 Stellen weggefallen.
© Südwest Presse 01.08.2007 07:45
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