MASCHINENBAU / Deutsche Unternehmen steigern Anteil am Weltmarkt auf 19,1 Prozent

Den Titel des Exportweltmeisters verteidigt

Die deutschen Maschinenbauer bleiben die Nummer eins in der Welt: 2006 hat die mittelständisch geprägte Branche trotz wachsender Konkurrenz ihren Titel als Exportweltmeister verteidigt. Die Hersteller von Maschinen 'made in Germany' steigerten ihren Anteil am Weltmarkt im Vergleich zum Vorjahr von 18,9 auf 19,1 Prozent. Damit belegten sie im sechsten Jahr in Folge den ersten Platz. Das sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Dieter Brucklacher. Der Aufsteiger China ist den europäischen Herstellern aber auf den Fersen.

So überholte das Reich der Mitte 2005 erstmals Frankreich und Großbritannien und belegt nun Platz fünf in der Weltrangliste. 'Die deutsche Branche hält in einem wettbewerbsintensiven Umfeld ihren Welthandelsanteil schon seit 15 Jahren', sagte Brucklacher. Auf Platz zwei folgten wie im Vorjahr die USA mit 13 Prozent Marktanteil, knapp dahinter landete Japan. Vierter blieb Italien. Experten führen die Erfolge der deutschen Schlüsselindustrie auf ihren hohen technologischen Standard, viele Innovationen und die Spezialisierung zurück.

Der internationale Maschinenhandel legte 2006 mit 14 Prozent auf 644 Mrd. EUR zu - dank der starken Nachfrage aus dem Ausland wuchsen die deutschen Exporte mit 15 Prozent noch schneller.
© Südwest Presse 30.07.2007 07:45
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