REPOWER / Französische und indische Betreiber konkurrieren um Hamburger Unternehmen

Übernahmekampf um Windanlagenhersteller

Um den Hamburger Windanlagenhersteller Repower Systems ist ein Übernahmekampf entbrannt. Nach der französischen Areva-Gruppe veröffentlichte jetzt der indische Suzlon-Konzern ein Übernahme-Angebot zu 126 EUR je Aktie und überbot damit der Konkurrenz um 21 EUR je Anteil. Mit im Boot ist das portugiesische Unternehmen Martifer, das bereits über eine Tochter 25 Prozent an Repower hält. Als Bieter tritt die Suzlon Windenergie GmbH in Rostock an, die zu drei Vierteln der indischen Suzlon und zu einem Viertel Martifer gehört.

Areva hatte den Aktionären 105 EUR je Aktie geboten und angekündigt, nach Übernahme der Repower-Mehrheit einen neuen Geschäftsbereich 'Erneuerbare Energien' zu gründen. Der weltweit führende Hersteller von Kernkraftwerken ist ebenfalls mit 30 Prozent an Repower beteiligt. Suzlon bezeichnet sich selbst als einen der weltweit führenden Hersteller von Windturbinen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 6 Mrd. EUR und 9500 Mitarbeitern.
© Südwest Presse 10.02.2007 07:45
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