Hartmann steigert den Umsatz

Halbjahresergebnis Anbieter von Gesundheitsprodukten legt vor allem auf dem europäischen Markt zu.

Heidenheim - Die Heidenheimer Hartmann-Gruppe vermeldet für das erste Halbjahr 2018 einen Konzernumsatz von knapp 1,037 Milliarden Euro. Das sind drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Während der Anbieter von Medizin- und Hygieneprodukten auf dem europäischen Markt ein stabiles Wachstum verzeichne, wirke sich der starke Euro vor allem in Amerika und Asien negativ auf den Umsatz aus, so das Unternehmen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 61,1 Millionen Euro um 6,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Verantwortlich für diesen erwartungsgemäßen Gewinnrückgang seien unter anderem der Preisdruck an den Märkten, höhere regulatorische Kosten – etwa durch die EU-Medizinprodukteverordnung – und Investitionskosten. So habe Hartmann in den vergangenen Monaten den Vertrieb in Deutschland und Frankreich wesentlich ausgebaut.

Im Bereich Inkontinenzmanagement legte der Umsatz um 7,8 Prozent auf 344,5 Millionen Euro zu. Hier hatte Hartmann 2017 den spanischen Anbieter Lindor übernommen. Das Segment Wundmanagement übertraf mit einem Umsatz von 228,7 Millionen Euro den Vergleichswert 2017 um 1,9 Prozent. Im europäischen Ausland steigerte Hartmann den Umsatz um sechs Prozent, während er in Deutschland nur leicht anstieg,

© Wirtschaft Regional 07.08.2018 17:08
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