Wachstum: Würth erzielt neue Rekorde

Jahresbilanz Der Konzern wächst bei Umsatz und Ertrag. Im laufenden Jahr will Würth rund 4000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Künzelsau. Der Würth-Konzern galt schon immer als äußerst erfindungsreich, wenn es darum ging, zusätzlichen Umsatz zu generieren. Die neuste Idee aus Künzelsau: Eine 24-Stunden-Filiale, wie sie nun in Vöhringen eröffnet wurde. Das Angebot wird, wie Würth-Chef Robert Friedmann auf der Bilanzpressekonferenz am Dienstag erklärte, gut angenommen. Von Montag bis Samstag ist die Filiale tagsüber mit Personal besetzt; nach Feierabend kann der Kunde sich dann mittels QR-Code auf dem Handy Zutritt verschaffen und einkaufen. Zwei bis vier dieser Filialen will Würth dieses Jahr eröffnen, 2019 sollen es dann derer 15 neue sein.

Das vergangene Jahr hat Würth mit Rekorden abgeschlossen. Der Schrauben-Handelskonzerns hat sein Betriebsergebnis 2017 um satte 26,8 Prozent auf 780 Millionen Euro gesteigert, der Umsatz legte um 7,5 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro zu. Auch 2018 begann mit neuen Spitzenwerten: Von Januar bis April sind die Erlöse um 7,1 Prozent und das Ergebnis um 10,6 Prozent gestiegen. Würth will kräftig investieren: In Waldenburg an der A6 soll ein neues, 50 000 Quadratmeter großes Außenlager gebaut, andere Logistikstandorte ausgebaut werden. Würth zählt 75 500 Mitarbeiter, davon 24 000 in Deutschland. 2018 will Würth 4000 neue Mitarbeiter einstellen.

© Wirtschaft Regional 08.05.2018 20:31
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