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Aalen
Aalen. Es handelte sich um das Exponat der neuen „Unispeed 6 T“, eine Neuentwicklung aus dem Bestsellerprogramm der Unispeed-Familie des Wasseralfinger Werkzeugmaschinenherstellers. „Die METAV wurde ihren Ansprüchen als große internationale Messe zwischen der EMO und der AMB als wichtiger Schauplatz für Neuheiten absolut gerecht“, sagte SHW WM-Geschäftsführer Herbert Klewenhagen. Messestandleiter Wilfried Rämer berichtete, dass die Erwartungen an die METAV übertroffen wurden: „Großes Interesse spürten wir aus Russland, Türkei und Österreich, aber auch aus Baden-Württemberg und Bayern“. Insbesonders mit der Qualität der Besucher, die mit hoher Fach- und Entscheidungskompetenz ausgestattet gewesen seien, waren die Verantwortlichen bei SHW WM zufrieden. Der Messeauftritt wurde durch zwei Aufträge, die von Inlandskunden platziert wurden, direkt belohnt. „Wir gehen von einer leichten Belebung des Inlandmarktes und von einer international weiter positiven Marktentwicklung im Jahr 2012 aus“, sagte Geschäftsführer Anton Müller. Im Nachmessegeschäft sei eineweitere Maschine an einen österreichischen Kunden verkauft worden. Unter dem Slogan „Eine unrunde Sache“ stellten die Wasseralfinger die flexible Produktionsanlage Unispeed 6T, die die Bearbeitungsdimensionen erweitern kann, vor. Insbesondere die Möglichkeit, die Technologien Drehen und Fräsen auf einer Maschine verwirklichen zu können, weckte das Interesse der Messebesucher. „Mit dieser Konstellation sollen die Produktionszeiten drastisch reduziert und durch den Wegfall von mehreren Aufspannoperationen die Werkstückgenauigkeit erheblich verbessert werden“, erläuterte Geschäftsführer Christian Hühn. Für Anwender im flexiblen Werkzeug- und Formenbau sowie für Klein- und Mittelserienfertiger sei diese Weiterentwicklung der Unispeed-Baureihe mit Drehzahlreihen bis zu 8000 Umdrehungen pro Minute sowie dem universal schwenkbarem Fräskopf eine interessante Produktionsanlage. Die großen Arbeitsbereiche würden eine Komplettbearbeitung auch von kompakten Werkstücken von bis sechs Tonnen Werkstückgewicht zu, ließ Herbert Klewenhagen wissen. Vor allem dank 14 Bestellungen aus Deutschland und Österreich ist SHW WM gut ins Jahr 2012 gestartet. Der Auftragsbestand wuchs auf 55 Millionen Euro, das bedeutet eine Auslastung bis April 2013. „Wir erwarten weitere positive Impulse aus China, aber auch aus Indien“, erklärte Christian Hühn. sk |