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Heidenheim
Heidenheim. Dazu gehören nach Einschätzung des 76-Jährigen insbesondere eine flexible und nachhaltige Firmenphilosophie, eine werteorientierte Unternehmerpersönlichkeit und gute Frauenkenntnis. Dass OBI heute zu den größten Baumarktketten in Europa gehöre und in Deutschland 340 Standorte betreibe, sei maßgeblich diesen Erfolgsfaktoren zu verdanken. Zu einer überzeugenden Unternehmensphilosophie zählte der gebürtige Gottmadinger auch ein christliches Weltbild und eine von Respekt geprägte Menschenkenntnis. Sein Credo: „Sie können nur das verkaufen, wovon sie selbst vollkommen überzeugt sind“. „Frauen sind der Motor unseres Geschäftes“, betonte Maus, „denn im Baumarkt geht es vor allem ums Wohnen und in diesem Bereich des täglichen Lebens gibt immer noch die Frau die Richtlinien vor.“ Den zahlreichen Studenten legte Maus ans Herz: „Such Dir eine Arbeit, die Freude macht, dann brauchst du den Rest deines Lebens nicht mehr zu arbeiten.“ Aus Sicht des gelernten Eisenwarenhändlers habe jeder ein Talent, aus dem er etwas Besonderes machen könne. In Deutschland jedoch bestehe die Tendenz, nur die Schwächen aufzudecken – deshalb plädierte Maus: „Wir müssen die Stärken unserer Mitmenschen fördern“. Heute würde er nicht mehr in Baumarktketten investieren, sagte Manfred Maus – denn: „Die Zeit der Baumarktgründungen ist vorbei. Die Zukunft gehört der Bildung und der Gesundheit!“ Aber auch hier müsse Qualität mehr als Quantität gelten. WJ-Vorsitzender Mathias Beißwenger bedankte sich bei Manfred Maus mit einem passenden Geschenk aus der Region – einem Steiff-Teddy. |